Der Wertach-Wanderweg durch Kaufbeuren

Die Wegweisung auf dem Wertach-Wanderweg

 


  • Wegeverlauf: Vom Bärensee bei Kaufbeuren-Hirschzell (Parkmöglichkeit) bis zum Parkplatz am Wertach-Freizeitpark (DAV Kletterzentrum) an der Buronstraße
  • Länge: rund 6,5 Kilometer
  • Dauer: 1,5 Stunden
  • Schwierigkeitsgrad: Spazier- und Wanderweg, leicht begehbar

Der Wertach-Wanderweg verläuft von Süd nach Nord durch das Kaufbeurer Stadtgebiet entlang der Wertach. Nur an wenigen Stellen verlässt der Weg den Flusslauf, um dann bald wieder zum Gewässer zurückzuführen.

Angeregt von der Bürgerstiftung Kaufbeuren und eingerichtet von der städtischen Bauverwaltung ist der Wertach-Wanderweg ein wichtiges Stück Naturerlebnis mitten in der Stadt.


Idee der Bürgerstiftung Kaufbeuren

Das Projekt wurde durch die von Oberbürgermeister Stefan Bosse ins Leben gerufene Wertach Lenkungsgruppe initiiert. Die Gruppe umfasst Mitglieder aus mehreren Vereinen und Institutionen sowie Vertreter der Stadt Kaufbeuren. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, den Wertach-Wanderweg unter dem Aspekt des Naturgenusses und dem Erhalt der ökologischen Funktion attraktiver zu gestalten.

Mitglieder der Wertach Lenkungsgruppe sind

Sieben Lehrtafeln rund um die Wertach

Sieben Lehrtafeln informieren anschaulich zu verschiedenen Themen rund um die Wertach. Es geht um Fische, Vögel, Biber sowie um die bedrohte Pflanzenwelt am Fluss und die Bedeutung der Auwaldvegetation.

Zwei weitere Tafeln zeigen die Wertach im Wandel der Zeit und ihren Verlauf von der Quelle bis zur Mündung. Ein Streifzug durch die Stadtgeschichte rundet die Informationen ab.

Parallel dazu fasst die Seite » www.wertach-wanderweg.de alle Informationen rund um den Wertach-Wanderweg und die Wertach-Lenkungsgruppe zusammen. Hier finden Sie einen Plan der Wegstrecke mit allen Lehrtafeln und Attraktionen.


Über die Informationstafeln

Die Tafeln stehen zwischen dem Fußgängersteg am Hirschzeller Wehr und der Fischtreppe am DAV Kletterzentrum. Finanziert wurden die Tafeln von der Stadt Kaufbeuren und den weiteren Mitgliedern der Wertach-Lenkungsgruppe. Die Themen sollen junge und ältere Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen ansprechen und ihr Interesse am Naturgenuss vor Ort wecken.

Auf jeder Tafel befindet sich zur besseren Orientierung ein Übersichtsplan mit den Standorten aller weiteren Infotafeln. An der Erarbeitung der Inhalte für die Tafeln haben folgende Personen mitgewirkt:

  • Heidi Frank-Krieger, Evangelisches Umwelt-Team der Dreifaltigkeitskirche Kaufbeuren
  • Julia König, Wasserwirtschaftsamt Kempten
  • Dr. Christoph Greifenhagen, Heimatverein Kaufbeuren e.V., Bund Naturschutz Bayern e.V.
  • Johann Marschall und Walter Rüffer, Bürgerstiftung Kaufbeuren
  • Peter Prestele  und Stefan Schopf, Jagdschutz- und Jägerverein Kaufbeuren e.V.
  • Colin MacKenzie, Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) e.V.
  • Wolfgang Scheufler, Fischereiverein Kaufbeuren e.V.
  • Ralph Trinkwalder, DAV, Deutscher Alpenverein Sektion Kaufbeuren-Gablonz e.V.

Die neuen Informationstafeln werten den Wertach-Wanderweg stark auf. Sie ergänzen hervorragend die bestehenden Attraktionen des Wertach-Wanderwegs: den Bienenschaukasten, den Erlebnispfad der Bundeswehr und den Wasserspielplatz des Wasserwirtschaftsamtes Kempten.

Schautafel am Wertach-Wanderweg
Schautafel am Wertach-Wanderweg
Schautafel am Wertach-Wanderweg
Schautafel am Wertach-Wanderweg
Schautafel am Wertach-Wanderweg
Schautafel am Wertach-Wanderweg
Schautafel am Wertach-Wanderweg
 

Die Attraktion am Wertach-Wanderweg: Bienenschaukasten mit Bienenvolk

Wertach-Wanderweg - Bienenschaukasten
Wertach-Wanderweg - Bienenschaukasten

Der Wertach-Wanderweg in Kaufbeuren ist seit kurzem um eine Attraktion reicher: einen Schaukasten mit echtem Bienenvolk. Er ist aufklappbar und ermöglicht den uneingeschränkten Blick auf das emsige Treiben von rund 3.000 Bienen. Schautafeln informieren über die Lebensweise der Honigbiene.

Der Bienenschaukasten steht am südlichen Abschnitt des Wertach-Wanderwegs: gegenüber der Kleingartenanlage im Abschnitt zwischen dem Kreisverkehr Ulrichsbrücke und der Fachoberschule an der Schelmenhofstraße.

Walter Rüffer, Vorstand der Bürgerstiftung Kaufbeuren, hatte die Idee für den Bienenschaukasten. Er übernahm auch die Organisation und knüpfte den Kontakt zu Imker Werner Köhler vom Imkerverein Kaufbeuren, der das Bienenvolk eingesetzt hat und betreut.

Der Schaukasten wurde von den Schülern der Abteilung Holztechnik der staatlichen Berufsschule unter Leitung von Lehrer Thomas Häfele gebaut.